Nachhaltige Gebäudereinigung in Berlin: Worauf es ankommt
Montagmorgen in einem Bürogebäude nahe dem Potsdamer Platz: Die Hausverwaltung sichtet die Betriebskostenabrechnung und stößt auf eine Frage, die inzwischen häufiger gestellt wird als noch vor wenigen Jahren – wie nachhaltig ist eigentlich die Reinigung, die hier jeden Tag stattfindet? Leere Kanister, große Mengen Wasser, chemische Reiniger in unterschiedlichster Konzentration: Wer eine Immobilie über viele Jahre bewirtschaftet, kommt an diesem Thema nicht vorbei. Auch in Berlin fragen Mieterinnen, Mieter und Eigentümer zunehmend nach, welche Mittel und Methoden bei der Unterhaltsreinigung zum Einsatz kommen – nicht aus Prinzip, sondern weil sich die Antwort im laufenden Betrieb bemerkbar macht: an den Kosten, am Erscheinungsbild der Flächen und am Eindruck, den ein Gebäude bei Besuchenden hinterlässt.
Warum Nachhaltigkeit in der Gebäudereinigung an Bedeutung gewinnt
Für viele Unternehmen ist Nachhaltigkeit kein Nebenschauplatz mehr, sondern Teil der Berichterstattung gegenüber Investoren, Kundinnen, Kunden und der eigenen Belegschaft. Wer als Eigentümer oder Verwalter Gewerbeflächen in Berlin vermietet, bekommt diese Entwicklung direkt zu spüren: Mieterinnen und Mieter fragen nach dem eingesetzten Reinigungskonzept, und manche Gebäudezertifizierungen – etwa nach DGNB- oder LEED-Kriterien – berücksichtigen auch die laufende Reinigung als Baustein. Hinzu kommt ein praktischer Aspekt: Wer Reinigungsmittel sparsam und gezielt einsetzt, reduziert nicht nur die Umweltbelastung, sondern häufig auch die laufenden Kosten. Gerade bei größeren Objekten mit mehreren Mietparteien addieren sich Einsparungen bei Wasser, Energie und Verbrauchsmaterial über ein Jahr spürbar, auch wenn sich der einzelne Handgriff im Alltag klein anfühlt.
Was nachhaltige Gebäudereinigung konkret bedeutet
Der Begriff wird oft plakativ verwendet, lässt sich im Alltag aber in mehrere konkrete Maßnahmen übersetzen, die sich bei jedem Dienstleister prüfen lassen:
- Reinigungsmittel mit anerkannten Umweltzeichen wie dem Blauen Engel oder dem EU-Ecolabel, die reduzierte Umweltbelastungen und nachvollziehbare Herstellungsstandards voraussetzen
- Dosiersysteme und Dosierhilfen, mit denen Reinigungsmittel nach Herstellerangabe angesetzt werden, statt nach Gefühl zu dosieren
- Mikrofasersysteme, die mit weniger Wasser und Chemie auskommen als klassische Wischtechniken
- Energie- und wassersparende Reinigungsmaschinen, etwa bei der Unterhalts- und Grundreinigung großer Flächen
- Nachfüllbare Spendersysteme für Seife und Handtuchpapier statt Einwegverpackungen in Sanitärbereichen
- Regelmäßig geschulte Reinigungskräfte, die Dosierung und Anwendung im Alltag korrekt umsetzen
Keine dieser Maßnahmen wirkt für sich allein spektakulär. In der Summe verändern sie aber, wie ein Gebäude über Monate und Jahre bewirtschaftet wird, und sie lassen sich einzeln nachvollziehen und dokumentieren – etwas, das bei Nachfragen von Mieterseite oder im Rahmen von Nachhaltigkeitsberichten zunehmend gefragt ist.
Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit lassen sich verbinden
Ein verbreitetes Missverständnis ist, dass nachhaltige Reinigung automatisch teurer ausfällt. In der Praxis zeigt sich oft das Gegenteil: Wer Reinigungsmittel über ein Dosiersystem korrekt einsetzt, verbraucht in der Regel weniger Konzentrat als bei freihändiger Dosierung, spart über die Zeit spürbar Materialkosten und vermeidet zugleich, dass Flächen durch überdosierte Reiniger schneller verschleißen oder stumpf werden. Mikrofasersysteme reduzieren zusätzlich den Wasserverbrauch und den Aufwand für Nachreinigung, weil sie Schmutz und Staub effizienter aufnehmen. Der eigentliche Hebel liegt jedoch bei den Menschen: Nur geschulte Teams setzen Systeme und Mittel so ein, wie es von den Herstellern vorgesehen ist – ohne Schulung bleibt der Nutzen jedes Systems begrenzt, ganz gleich wie durchdacht es auf dem Papier wirkt. Deshalb gehört Schulung bei uns fest zum Reinigungskonzept und nicht zu den Zusatzleistungen, die je nach Budget dazugebucht werden.
Worauf Eigentümer und Unternehmen bei der Auswahl achten können
Wer ein Reinigungsunternehmen für sein Berliner Objekt sucht oder das bestehende Konzept überprüfen möchte, kann gezielt nachfragen: Welche Reinigungsmittel kommen zum Einsatz, und sind sie zertifiziert? Gibt es dokumentierte Dosiersysteme, oder wird nach Erfahrungswert gearbeitet? Werden Mitarbeitende regelmäßig zu Produkten und Anwendung geschult, und wird das auch nachgehalten? Wie wird mit Verpackungen und Verbrauchsmaterial im Sanitärbereich umgegangen? Solche Fragen liefern innerhalb weniger Minuten einen guten Eindruck davon, wie ein Dienstleister das Thema angeht, und sie lassen sich in ein Leistungsverzeichnis oder einen Vertrag übernehmen. Als Teil der Facilitymanagement-Leistungen lässt sich ein solches Reinigungskonzept außerdem mit weiteren Gebäudeprozessen abstimmen, etwa mit Wartungsplänen oder der Entsorgung, statt isoliert betrachtet zu werden.
Bei der Gebäudereinigung von W & G Bau- und Facilitymanagement setzen wir auf dokumentierte Dosiersysteme, ausgewählte Reinigungsmittel und regelmäßig geschulte Teams, die diese Standards im Alltag umsetzen – abgestimmt auf die jeweilige Immobilie in Berlin und Umgebung, ihre Nutzung und die Anforderungen der Mieterschaft. Wenn Sie prüfen möchten, wie ein solches Konzept für Ihr Objekt aussehen könnte, nehmen Sie über unsere Kontaktseite Kontakt zu uns auf.
Sie möchten wissen, welches Konzept zu Ihrer Immobilie passt? Sprechen Sie uns unverbindlich an.
Ihr Team von W & G Bau- und Facilitymanagement


